Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient nur als allgemeine Orientierungshilfe. Jedes DNS-System ist anders, und die Besonderheiten Ihres jeweiligen Anbieters müssen von Ihrem IT-Team bearbeitet werden. Der Pardot-Support kann keine spezifischen Anleitungen zur DNS-Konfiguration zur Verfügung stellen.
In Pardot gibt es zwei Funktionen, die im DNS-System zusätzlich konfiguriert werden müssen, um ordnungsgemäß zu funktionieren: Die E-Mail-Sendungs- und Tracker-Domäne.
Dies ist auch als Begleitartikel zu unserer Dokumentation für folgende Konfigurationen vorgesehen:
Die Domäne, die zum Senden von E-Mails verwendet wird, wird durch die E-Mail-Adressen Ihrer Benutzer festgelegt. Wenn Sie beispielsweise eine Pardot-E-Mail senden und dabei als Absender susan@examplecompany.com auswählen, wird die Domäne examplecompany.com verwendet. Das bedeutet, dass diese Domäne in Pardot konfiguriert werden muss und dass die DNS-Einträge hier erfolgen müssen. Falls Ihre Benutzer unterschiedliche Domänen verwenden, müssen sie alle einzeln konfiguriert werden.
Die E-Mail-Sendungsdomäne umfasst 3 separate DNS-Einträge:
Dieses wird durch einen TXT-Eintrag in der Domäne dargestellt, die in Pardot konfiguriert wird. Pardot erwartet für den Eintrag standardmäßig folgenden Wert:
v=spf1 include:aspmx.pardot.com ~all
Dies setzt jedoch voraus, dass im SPF keine weiteren Daten enthalten sind. Wenn Sie bereits über eine SPF-Anweisung für einen anderen Service verfügen sollten Sie die Pardot-Daten einfügen und dabei alles in einer Anweisung lassen. Das könnte in etwa folgendermaßen aussehen:
v=spf1 include:example.com include:aspmx.pardot.com ~all
Dabei ist entscheidend, dass die Anweisung mit "v=spf1" beginnt, mit "~all" endet und dass dazwischen der Ausdruck "include:aspmx.pardot.com" vorhanden ist.
Stattdessen können Sie einige Ausnahmen verwenden:
v=spf1 IP4:{{dedizierte Pardot-Sende-IP hier einfügen}} ~all
Dabei sollten Sie allerdings berücksichtigen, dass dadurch für den auf der Seite der Pardot-Domänenverwaltung angezeigten SPF-Eintrag ein Fehler angezeigt wird. Das liegt daran, dass die Überprüfung durch Pardot sehr speziell ist. Auch wenn nicht genau das gesuchte Element gefunden wird, bleibt die Anweisung gültig. Das trifft auch zu, wenn die für Pardot erforderlichen Informationen innerhalb des SPF in einer Unterdomäne oder einer Umleitung enthalten sind. Während die Umleitung eine externe SPF-Prüfung korrekt besteht, zeigt Pardot einen Fehler an, weil es nicht über die erste Domäne hinaus nach Einträgen sucht.
Auch hierbei handelt es sich um einen TXT-Eintrag im DNS. Für die Richtlinie muss der Eintrag in der Unterdomäne _domainkey.yourdomain.com vorhanden sein und folgenden Wert enthalten:
t=y; o=~;
Wenn DKIM in Ihrem Unternehmen bereits konfiguriert ist, wäre diese Unterdomäne bereits vorhanden, und Sie können den Wert dort eintragen. Anderenfalls müssen Sie eine erstellen und dabei sicherstellen, dass sie auf die Domäne _domainkey.yourdomain.com verweist (dies wird in DNS-Systemen häufig als "Host" bezeichnet).
Auch hierbei handelt es sich um einen TXT-Eintrag. Der Wert ist ein eindeutiger, für Ihren Pardot-Account festgelegter Schlüssel. Zum Abrufen des Werts können Sie zu Administrator | Domänenverwaltung navigieren und neben Ihrer E-Mail-Sendungsdomäne auf den Link Erwartete DNS-Einträge klicken.
Genau wie bei der DomainKey-Richtlinie wird auch hier auf eine Unterdomäne verwiesen:
200608._domainkey.yourdomain.com
HINWEIS: Standardmäßig wird ein 1024 Bit-Schlüssel verwendet. 2048 Bit-DKIM-Schlüssel sind auf Anfrage für Pardot-Accounts mit dedizierten Sende-IPs verfügbar. Falls Sie eine dedizierte Sende-IP verwenden und einen 2048 Bit-DKIM-Schlüssel benötigen, protokollieren Sie einen Support-Kundenvorgang, um diese Anfrage zu übermitteln.
Die Tracker-Domäne (auch CNAME genannt) ist im Wesentlichen eine Maske, die Sie über Ihren Pardot-Datenbeständen platzieren, sodass diese als Branding Ihren Firmennamen und nicht den von Pardot erhalten. Allgemeine Informationen dazu finden Sie hier: Tracker-Domänen
Eine vollständig validierte Tracker-Domäne besteht aus zwei Teilen:
1. Dem CNAME-Datensatz in Ihrem DNS. Im Gegensatz zur Konfiguration der E-Mail-Sendungsdomäne handelt es sich hierbei nicht um einen TXT-Eintrag, sondern um einen CNAME-Eintrag. In diesem Eintrag soll als Host (oder Domäne) die ausgewählte Tracker-Domäne festgelegt sein. Gängige Optionen sind go.yourdomain.com, www2.yourdomain.com oder marketing.yourdomain.com. Diese müssen auf go.pardot.com verweisen.
Nach der Konfiguration können Sie die korrekte Funktionsweise testen, indem Sie zum URL der Tracker-Domäne (z. B. marketing.yourdomain.com) navigieren – dieser sollte entsprechend der Pardot-Accounteinstellungen auf Ihre Website umleiten.
Hinweis: DNS-Systeme können unterschiedliche Konfigurationen für internen und externen Datenverkehr aufweisen. Wenn Sie Ihre Pardot-Datenbestände über das interne Netzwerk Ihres Unternehmens nicht erreichen können, sie aber ansonsten problemlos geladen werden, stellen Sie sicher, dass der CNAME-Eintrag auch in der internen Weiterleitung vorhanden ist – ein A-Datensatz allein reicht nicht aus.
2. Dem Validierungseintrag. Dies kann durch eine von zwei Möglichkeiten erreicht werden:
- oder -
Nachdem beide Einträge an der richtigen Stelle eingefügt wurden, gehen Sie wie folgt vor:
In einigen DNS-Systemen (wie beispielsweise GoDaddy) wird Ihre Domäne automatisch an den angegebenen Hostnamen angehängt. Wenn der Host beispielsweise "_domainkey.yourdomain.com it may propagate as _domainkey.yourdomain.com.yourdomain.com" wäre, könnte es aufgrund der Verdoppelung der Domäne zu Problemen kommen. In solchen Fällen sollte als Host lediglich "_domainkey" festgelegt werden.
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