Loading

Marketing Cloud – Chrome blockiert gemischte Inhalte

Veröffentlichungsdatum: Sep 29, 2022
Beschreibung
Was passiert?

HTTPS-Inhalte werden zu einer stärkeren Browseranforderung. Google Chrome führt eine Reihe von Warnungen ein und blockiert das Rendering gemischter Inhalte ab September 2020. Downloads gemischter Inhalte werden ab Januar 2021 blockiert. 

Wer ist betroffen?

Bei Kunden, die Absenderauthentifizierungspaket-Domänen für private Bilder ohne SSL-Zertifikate verwenden, werden Bilder in der Marketing Cloud-Anwendung nicht geladen. Auch Kunden, die externe Inhalte ungeschützter Domänen (HTTP) nutzen, sind betroffen. 

Die von Google im September 2020 (v85) bereitgestellte Aktualisierung blockiert auf einer HTTPS-Website gerenderte HTTP-Inhalte (Bilder, Audio, Video).  Es wurde verifiziert, dass dieses Verhalten nicht auftritt. Zudem wurde es direkt in GSUITE-, OUTLOOK.COM- und YAHOO WEBMAIL-Kontexten getestet, insbesondere bei den Abonnenten im Posteingang der Anwendung. Dieses Verhalten würde auftreten, wenn der Abonnent auf einen Link zur Ansicht als Website klicken würde.



Wie kann ich bestimmen, ob SSL für die Absenderauthentifizierungspaket-Domäne meiner Inhalte aktiviert ist?

Navigieren Sie zu "Setup", "Unternehmenseinstellungen", "Accounteinstellungen", unabhängig davon, ob SSL für die Domäne für private Bilder (Bildendpunkt) aktiviert ist. Weist ein Account HAS SSL (HAT SSL) auf, beginnt der Portfolio-Basis-URL mit HTTPS.  Weist ein Account DOES NOT (HAT NICHT) auf, beginnt der Portfolio-Basis-URL mit HTTP.  



Szenariodetails  

Szenario 1: Flows zum Erstellen von E-Mails und Nachrichten (Content Builder, Email Studio, Kampagnen, Journey Builder) 
  • E-Mail-Erstellung und -Vorschau
    • Verwenden Benutzer eine ungeschützte Domäne für Bilder (HTTP), wird ihnen während des Workflows zur E-Mail-Erstellung und -Vorschau eine Warnung angezeigt oder die Bilder werden nicht auf der Benutzeroberfläche gerendert.
    • Auf der Marketing Cloud-Benutzeroberfläche sehen Benutzer die folgenden betroffenen Bereiche:
      • Bilder
      • Miniaturbilder in Content Builder-Rasteransichten und auf der Email Studio-Übersichtsseite
      • Miniaturbilder der Datenbestandsauswahl
      • Vorschau und Abonnentenvorschau im Editor
    • E-Mail-Rendering im Posteingang von Abonnenten und webseitenbasierte Anzeige von E-Mails
      • Wenn die E-Mail gesendet wird, versuchen Browser, die geschützte Version des Bilds im Posteingang des Abonnenten zu laden. Der Browser rendert das Bild über eine ggf. vorhandene geschützte Domäne oder weist den Abonnenten in einer Warnung darauf hin, dass die E-Mail gemischte Inhalte (HTTP und HTTPS) aufweist. Von den am häufigsten verwendeten Webclients wird das Bild-Rendering innerhalb von E-Mails nicht blockiert. Sie sollten jedoch überprüfen, welche E-Mail-Clients von Ihren Abonnenten am häufigsten eingesetzt werden. 
      • Wird die E-Mail mit einem Anhang gesendet, blockiert Chrome ab Januar 2021 Anhänge gemischter Inhalte. 
Szenario 2: Szenarien mit Web-Tools (Microsites und Zielseiten für CloudPages und Email Studio Classic Content)
  • Zielseiten/Microsites für CloudPages oder Email Studio Classic Content, die ungeschützte Bilder ohne angewendetes SSL-Zertifikat enthalten und die standardmäßige Marketing Cloud-Seitendomäne oder eine Seite auf einer benutzerdefinierten Domäne (Classic Content) oder privaten Domäne (CloudPages) mit angewendeter SSL verwenden.
    • Während des Workflows zur Seitenerstellung und -vorschau wird Benutzern eine Warnung angezeigt oder die Bilder werden auf der Benutzeroberfläche nicht gerendert.
    • Wenn Kunden eine Seitenvorschau oder die veröffentlichte Seite betrachten, werden möglicherweise Warnungen angezeigt oder Kunden stellen fest, dass Bilder nicht gerendert werden.
    • Auf der Marketing Cloud-Benutzeroberfläche sehen Benutzer die folgenden betroffenen Bereiche:
      • Bilder
      • Miniaturbilder in CloudPages-Rasteransichten und auf der Email Studio-Übersichtsseite
      • Miniaturbilder der Datenbestandsauswahl
      • Versandvorschau
  • Zielseiten/Microsites für CloudPages oder Email Studio Classic Content, die geschützte Bilder mit angewendeter SSL enthalten, auf einer Seite ohne angewendete SSL, die eine benutzerdefinierte Domäne (Classic Content) oder private Domäne (CloudPages) verwendet.
    • Während des Workflows zur Seitenerstellung und -vorschau wird Benutzern eine Warnung angezeigt oder das Bild wird auf der Benutzeroberfläche nicht gerendert.
    • Auf der Marketing Cloud-Benutzeroberfläche sehen Benutzer die folgenden betroffenen Bereiche:
      • Bilder
      • Miniaturbilder in CloudPages-Rasteransichten und auf der Email Studio-Übersichtsseite
      • Miniaturbilder der Datenbestandsauswahl
      • Vorschau
    • Wenn Kunden eine Seitenvorschau oder die veröffentlichte Seite betrachten, werden möglicherweise Warnungen angezeigt oder Kunden stellen fest, dass Bilder nicht gerendert werden.
Wie könnte es in Marketing Cloud aussehen, wenn Sie einen ungeschützten Bild-URL verwenden? 

E-Mail-Eigenschaften


E-Mail-Vorschau und Abonnentenvorschau

E-Mail-Vorschau und Abonnentenvorschau

E-Mail-Versand-Flow

E-Mail-Versand-Flow

 
 
Lösung

Welche Maßnahme kann ich ergreifen?  

Sie sollten Ihre betroffenen Domänen vollständig schützen. Wenden Sie sich an Ihren Marketing Cloud-Vertriebsmitarbeiter, um die erforderlichen SSL-Zertifikate zu erwerben.
  • Beachten Sie, dass die vorhandenen Bildspeicherorte beim Erwerb eines SSL-Zertifikats automatisch von HTTP auf HTTPS aktualisiert werden. Obwohl es nicht möglich ist, die Speicherorte der in E-Mail-/Vorlagen-/Inhaltsblockkontexten oder anderen Datenbeständen verwendeten Bilder (HTTP) automatisch zu aktualisieren, versucht Chrome, das Bild über HTTPS zu laden. Wurde SSL auf die SAP-/private Domäne angewendet, treten keine Rendering-Probleme auf.
Beim Schützen Ihrer Domänen können Sie die folgenden Übergangslösungen verwenden:
  • Sie können die Google Chrome-Kennzeichnung für gemischte Inhalte aktivieren, um sicherzustellen, dass ungeschützte Inhalte gerendert werden. Klicken Sie dazu auf einem PC/MAC in Ihrem Google Chrome-Browser auf das Vorhängeschlosssymbol auf der URL-Leiste. Klicken Sie auf Website-Einstellungen. Aktualisieren Sie dann das Dropdown-Menü "Unsichere Inhalte" auf "Zulassen".   
  •  Sie können einen alternativen Browser verwenden, der gemischte Inhalte zulässt.  Künftig werden wohl die meisten anderen Browser schließlich auf diesen Standard setzen.
 
 
Nummer des Knowledge-Artikels

000389286

 
Laden
Salesforce Help | Article