On-Demand Sandboxes für B2C Commerce sind eine flexible Lösung für Ihre Sandbox-Anforderungen mit verbesserter Leistung, schneller Akquisition, nutzungsbasierter Preissetzung und der Möglichkeit, sich an geänderte Anforderungen nach oben oder unten anzupassen. Dieses Dokument beschreibt die Anforderungen, die Vorzüge und die Preissetzung für den Erwerb von Partner-On-Demand Sandboxes für B2C Commerce ISV- und B2C Commerce Consulting-Partner.
Partner können On-Demand Sandboxes wie in diesem Artikel beschrieben anfordern: Partner On-Demand Sandboxes: Wie Sie eine bekommen.
On-Demand Sandboxes bieten größere Flexibilität, z. B.:
Partner müssen zunächst dem AppExchange Partnerprogramm unter der "B2C Commerce"-Partnerkategorie beitreten und dem Salesforce Partner Program Agreement sowie den Richtlinien des AppExchange-Partnerprogramms zustimmen. Anschließend müssen Partner entweder (a) ein Bestellformular in Verbindung mit den On-Demand Sandboxes eingereicht oder (b) sich beim Salesforce B2C Commerce Consulting-Partner-Programm angemeldet haben und vorab als ein B2C Commerce Consulting-Partner genehmigt worden sein, damit sie zur Verwendung von On-Demand Sandboxes berechtigt sind. Partner müssen jederzeit ein gutes Standing haben.
Die Test-Sandbox/Umgebung wird für B2C Commerce ISV-Interessenten für die Verwendung von bis zu 90 Tagen zu Schulungs- und Entwicklungszwecken erstellt. Sie ist für potenzielle Kunden konzipiert, die Erfahrungen in der B2C Commerce-Umgebung sammeln möchten, während sie auf den Abschluss des Onboarding-Prozesses warten und/oder entscheiden, ob sie dem B2C Commerce-Partnerprogramm formell beitreten möchten. Testversion hier anfordern.
Sie müssen Daten aus einer Test-Sandbox exportieren und in eine dedizierte On-Demand Sandbox importieren? Test-Sandboxes lassen sich nicht in On-Demand Sandboxes konvertieren. Wenn Sie also verwenden möchten, was Sie in der Testversion erstellt haben, müssen Sie die Daten exportieren. In diesem Hilfe-Artikel finden Sie detaillierte Anweisungen für die Vorgehensweise, nachdem Sie erfolgreich eine On-Demand Sandbox angefordert haben.
Nein. Aufgrund von Programmänderungen sind zusätzliche Blöcke von Leistungspunkten nicht mehr erhältlich. Um jedoch eine faire Preissetzung sicherzustellen, haben wir die Überziehungsrate gesenkt, damit sie den zusätzlichen Blöcken für Leistungspunkte pro Leistungspunktrate entspricht (0,002 USD pro Leistungspunkt).
On-Demand Sandboxes werden auf einem nutzungsbasierten Modell eingerichtet. Partner sind auf der Grundlage ihrer Partner-Programm-Zugehörigkeit zu kostenlosen Leistungspunkten berechnet (siehe die Tabelle unten). Damit erhalten Partner die vollständige Kontrolle darüber, wie viele Sandboxes und wann sie sie verwenden. Sie können ihre Leistungspunkte nutzen, um nur ein paar Sandboxes längere Zeit laufen zu lassen, oder sie können viele Sandboxes über kürzere Zeiträume ausführen (d. h. in einem Anwendungsfall für kontinuierliche Integration (CI)).
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Preissetzung für On-Demand Sandboxes |
Preis |
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Leistungspunkte für B2C Commerce ISV-Partner (600.000 Leistungspunkte/Jahr) |
Gratis (jährlich)* |
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Leistungspunkte für B2C Commerce Consulting-Partner (1,1 Mio. Leistungspunkte/Jahr) |
Gratis (jährlich)* |
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Überziehungsrate/Leistungspunkt |
0,0020 USD** |
** Wenn die Nutzung die zugeteilte Menge überschreitet (z. B. wenn ein B2C Commerce ISV-Partner die zugeteilten 600.000 kostenlosen Leistungspunkte überschreitet), fällt eine Gebühr von 0,0020 USD pro zusätzlichem Leistungspunkt an. Diese wird am ersten Tag des Monats berechnet und entsprechend in Rechnung gestellt.
Leistungspunkte sind ein Mittel, um Zeit auf dem On-Demand Sandbox-Service zu verbrauchen. Allgemein verfügbar sind zwei Sandbox-Modi, die Leistungspunkte verbrauchen: Betriebszeit und Ausfallzeit. Wenn eine Sandbox erstellt oder gestartet wird, verbraucht sie Betriebszeit. Wenn sie angehalten wird, verbraucht sie Ausfallzeit. Nur, wenn eine Sandbox entfernt wird, hört sie auf, Leistungspunkte zu verbrauchen.
Eine ununterbrochen laufende Sandbox im Zeitraum eines Monats entspricht 50.000 Leistungspunkten.
"Betriebszeit" bedeutet, dass eine Sandbox CPU und Arbeitsspeicher verbraucht. Wenn eine Sandbox erstellt oder gestartet wird, verbraucht sie Betriebszeit. Wenn sie angehalten, aber nicht entfernt wird, verbraucht sie Ausfallzeit. Wenn die Sandbox entfernt wird, verbraucht sie nichts mehr. Mithilfe der API können Benutzer Sandboxes erstellen, starten, stoppen und entfernen:
Ja. Sandboxes, die Betriebszeit nutzen, verbrauchen 1 Leistungspunkt für mittlere Profile, 2 Punkte für große Profile und 4 Punkte für XL-Profile pro Minute (bzw. einen Teil davon), die die Sandbox in Betrieb ist. Sandboxes, die Ausfallzeit nutzen, verbrauchen 0,3 Leistungspunkte pro Minute (bzw. einen Teil davon), die die Sandbox sich in Ausfallzeit befindet.
Die schnelle und einfache Methode
Als B2C Commerce ISV-Partner beispielsweise erhalten Sie jährlich 600.000 Leistungspunkte kostenlos. Wenn Sie also eine einzelne Sandbox wünschen, die ein Jahr lang ununterbrochen laufen soll, wechseln Sie automatisch in den Überziehungsmodus (0,002 USD/Leistungspunkt), nachdem Sie Ihr Standardguthaben aufgebraucht haben. Der fällige Betrag wird jeweils am ersten Tag eines jeden Monats berechnet und entsprechend in Rechnung gestellt.
Verwenden des Rechners für Leistungspunkte
Durch ihre Flexibilität lassen sich die neuen Sandboxes für zahlreiche kurzfristige Aufgaben verwenden (z. B. in einem CI-Prozess) und es können beliebig viele erstellt werden. Bei diesen verschiedenartigen Verwendungsmöglichkeiten kann die einfache Berechnung von "x Anzahl von Sandboxes pro Jahr" zu viel oder zu wenig ergeben. Zur Unterstützung haben wir ein Tabellenblatt erstellt, das Sie kopieren können, um damit die nötigen Leistungspunkte auf der Grundlage verschiedener Nutzungsszenarien zu berechnen.
Als B2C Commerce ISV-Partner sind Sie berechtigt, bis zu 5 Sandboxes zu erstellen. Als B2C Commerce Consulting-Partner können Sie bis zu 50 Sandboxes erstellen. Jede Sandbox verbraucht Leistungspunkte auf der Basis von Betriebszeit und Ausfallzeit zu den oben beschriebenen Tarifen.
Hinweis: Es gibt einige praktische Obergrenzen. Diese sollen verhindern, dass Prozesse aus dem Ruder laufen oder das System missbräuchlich genutzt wird.
Partner können über die Sandbox-API Sandbox-Daten sehen (welche Sandboxes derzeit vorhanden sind, wer sie erstellt hat, wie lange sie bestehen und wie viele Minuten sie verbraucht haben). Zum Beispiel können mit der GET /realms/usage API die kompletten Nutzungsdetails in einem Bereich abgerufen werden. Sie zeigt die verbrauchten Minuten der Betriebs- und Ausfallzeit in einem angegebenen Zeitraum.
Nein, Leistungspunkte müssen zum Enddatum des Auftrags verbraucht sein, das auf Ihrem unterzeichneten Sandbox-Bestellformular aufgeführt ist. Allerdings werden Partner-Leistungspunkte jährlich zurückgesetzt, d. h., die Anzahl der Punkte für B2C Commerce-Partner wird zum Zeitpunkt der Verlängerung zurückgesetzt.
Nein, On-Demand Sandboxes werden automatisch gemäß den Bedingungen des Main Services Agreement verlängert, d. h., sobald die ursprüngliche Anforderung abgeschlossen ist, wird diese automatisch jedes Jahr Im Februar verlängert, d. h., die Leistungspunkte werden dann automatisch zurückgesetzt, es sei denn, es wird intern ein Antrag auf Aufhebung der Bereitstellung oder Beendigung der Partnerschaft gestellt.
Nein. Die Sandboxes funktionieren weiter und verbrauchen weiterhin Leistungspunkte. Partnern werden die zusätzlich verbrauchten Leistungspunkte in Rechnung gestellt (siehe oben).
Partner müssen ein Ticket in der Partner-Community einsenden, um Zugriff anzufordern. Hier finden Sie Anweisungen dazu: On-Demand Sandboxes: Wie Sie eine bekommen.
On-Demand Sandboxes können derzeit keine Daten von einer Staging-Umgebung importieren, da sie auf einer anderen Infrastruktur ausgeführt werden und nicht mit älteren POD-Umgebungen verbunden sind. Alle Datenoperationen fußen auf standardmäßigen Import-/Exportprozessen. Sie können die Daten zuerst aus Staging exportieren, sie bereinigen und dann die Datei zu den On-Demand Sandboxes übertragen und dort importieren.
Ja. On-Demand Sandbox bietet drei verschiedene Ressourcenprofile. Das Ressourcenprofil muss beim Erstellen der Sandbox ausgewählt werden. Details dazu finden Sie in der Produktdokumentation.
Wie die aktuellen POD-Sandboxes erlauben auch die On-Demand Sandboxes keine Planung von Aufträgen. Aufträge können manuell oder mithilfe des SFCC-CI-Tools in Skriptform ausgeführt werden.
Ja. DIS-Unterstützung ist verfügbar und kann mit On-Demand Sandboxes verwendet werden.
Funktionen von Einstein KI und Reccommendation sind in den bestehenden ODS-Instanzen standardmäßig nicht verfügbar. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Ihre Anwendungsfälle diese Funktionen benötigen.
Ja. Page Designer ist für die Verwendung in den neuen Sandboxes verfügbar.
Ein CDN ist derzeit für die neuen On-Demand Sandboxes nicht verfügbar. Das bedeutet, dass die Verwendung von Dingen wie SEO-Routing und Datencaching für diese neuen Sandboxes nicht zur Verfügung steht.
Sie können eine Sandbox stoppen (über die sandbox:stop API), wodurch die Sandbox keine CPU und keinen Arbeitsspeicher mehr verbraucht und in den Verbrauch "Ausfallzeit" wechselt. Die Sandbox kann neu gestartet werden und verfügt über alle ihre vorherigen Daten. Wenn eine Sandbox jedoch entfernt wird (mit der sandbox:remove API), werden alle Daten gelöscht.
On-Demand Sandboxes sind nicht so leistungsstark wie eine Umgebung mit primären Instanzgruppen (Entwicklung, Staging, Production). Dieselbe Ebene an Auslastungstests ist möglich, die Sie heute mit einer POD-Sandbox ausführen können, und vielleicht ein wenig mehr. Für die Zukunft planen wir weitere Funktionen, um das Erstellen von Sandboxes mit mehr Arbeitsspeicher, CPU, Datenspeicher usw. zu ermöglichen.
Alias-Support (CNAME-Konfiguration) ist derzeit für die neuen On-Demand Sandboxes nicht verfügbar. Die Möglichkeit für CNAME-Konfiguration und daher die Verwendung von benutzerdefinierten Hostnamen steht auf dem Entwicklungsplan nach der allgemein verfügbaren Version.
Nein. On-Demand Sandboxes sind bei ihrer Erstellung leer. Sie können jedoch dieselben Import-/Export-Tools verwenden, um ein vordefiniertes Datenset zu importieren und in die Sandbox hochzuladen.
Alle Interaktionen mit den On-Demand Sandboxes erfolgen über einen API-Aufruf oder das Community-basierte Befehlszeilentool SFCC-CI (siehe unten). Die vollständige Dokumentation für die API und die verwendbaren Methoden finden Sie hier.
Sämtliche Authentifizierung bei einer On-Demand Sandbox erfolgt mit Account Manager-Benutzern. Das vereinfacht tatsächlich die Verwaltung von und den Zugriff auf On-Demand Sandboxes erheblich, insbesondere bei häufigem Entfernen und Erstellen von neuen Sandboxes.
Für jeden Benutzer, der die On-Demand Sandbox-APIs oder das SFCC-CI-Tool für die Administration von On-Demand Sandboxes verwenden soll, muss die Rolle Sandbox API-Benutzer zu seinem Account Manager-Benutzerprofil hinzugefügt und dem Sandbox-Umfang in seinem Bereich zugewiesen werden.
Entwicklerzugriff auf jede Sandbox (On-Demand Sandboxes) setzt auch voraus, dass die Rollen Business Manager-Administrator (für den Zugriff auf Entwickleroptionen in Business Manager) und LogCenter-Benutzer (für den Zugriff auf Umgebungsprotokolldateien) hinzugefügt und dem Sandbox-Umfang für ihren Bereich hinzugefügt und darauf angewendet werden.
Weisen Sie diese Rollen wie folgt zu:
Sämtliche API-Nutzung innerhalb der Commerce Cloud erfordert einen Client-ID-Wert zur Angabe der Anwendung, die die API nutzt. Da On-Demand Sandboxes mithilfe von APIs verwaltet werden, brauchen Sie eine Client-ID, um sie zu nutzen. Viele derzeitige Entwickler haben bereits einen dieser Werte für ihre Organisation. Wenn der Benutzer jedoch keine Client-ID hat, kann der Administrator der Organisation eine ID mit "Account Manager" erstellen. Für Automatisierungsverwendung brauchen Benutzer zur Authentifizierung sowohl die Client-ID als auch das Client-Geheimnis.
Vollständige Details zu Client-IDs und wie Sie eine erhalten, finden Sie in der Commerce Cloud InfoCenter-Dokumentation.
Derzeit noch nicht. Für die allgemein verfügbare Version muss die Verwaltung der neuen Sandboxes mit den APIs und/oder dem SFCC-CI-Tool erfolgen.
Ja. On-Demand Sandboxes können über das Control Center verwaltet werden. Sämtliche Verwaltung der neuen Sandboxes muss mit mit den APIs und/oder dem SFCC-CI-Tool erfolgen.
Nein. Der Befehl sandbox:remove ist eine Aktivität, die Daten zerstört. Sobald er ausgeführt wurde, fährt das Sandbox-System damit fort, die Umgebung und all ihre Daten im Einklang mit den Salesforce-Regeln zu Datenschutz und Vertraulichkeit zu entfernen.
SFCC-CI ist ein Community-basiertes Projekt, das die Commerce Cloud Customer Success-Gruppe auf GitHub erstellt hat. Dieses Tool setzt auf den OCAPI- und Sandbox-APIs auf und bietet eine Befehlszeilenschnittstelle (CLI) für die Interaktion mit Commerce Cloud-Instanzen von der Befehlszeile/Shell von verschiedenen Betriebssystemen, um Praktiken für kontinuierliche Integration mithilfe von Commerce Cloud zu vereinfachen. Interaktion mit On-Demand Sandboxes ist ein Teil dessen, was dieses Tool leisten kann. Dieses Tool verlangt für die Erstellung einer On-Demand Sandbox dennoch, dass der Benutzer über die Rolle Sandbox API-Benutzer verfügt, die weiter oben erwähnt ist.
Vollständige Details finden Sie unter SFCC-CI GitHub Repository und der zugehörigen Readme-Datei.
Bei Problemen oder allgemeinen/technischen Fragen im Zusammenhang mit On-Demand Sandboxes, veröffentlichen Sie diese bitte in Partner On-Demand Sandbox Community-Gruppe.
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