Porterschöpfung kann sich auf unterschiedliche Weise äußern und ist daher eventuell nur schwierig zu erkennen. Die folgende Liste beschreibt einige häufige Symptome der Porterschöpfung:
Verbindungen zum Server schlagen fehl. Es kann beispielsweise der folgende Fehler auftreten:
Unable to connect to the remote server
System.Net.Sockets.SocketException: Only one usage of each socket address (protocol/network address/port) is normally permitted.
Zum Bestimmen, ob diese Symptome durch Porterschöpfung verursacht werden, müssen Sie feststellen, wie viele dynamische Ports verwendet werden. Ermitteln Sie zunächst den Bereich für dynamische Ports und rufen Sie dann die Ports ab, die derzeit verwendet werden.
Öffnen Sie als Administrator eine Eingabeaufforderung und geben Sie zum Ermitteln des Bereichs für dynamische Ports den folgenden Befehl ein:
netsh int ipv4 show dynamicportrange tcp
oder
netsh int ipv6 show dynamicportrange tcp
Der Befehl zeigt die Portnummer des ersten dynamischen Ports, auch als "Startport" bezeichnet, sowie die Anzahl der Ports.
Der Bereich für dynamische Ports ergibt sich aus dem Startport plus der Anzahl der Ports. Wenn der Startport beispielsweise 60000 ist und 5000 Ports vorliegen, umfasst der Bereich die Ports 60000 bis 65000.
Weitere Informationen zum Befehl "netsh" finden Sie unter Netsh-Befehlsreferenz Command Reference auf Microsoft TechNet.
Mit dem folgenden Befehl rufen Sie die derzeit verwendeten Ports ab:
netstat –n
Tipp: Mit dem folgenden Befehl senden Sie die Ausgabe des Befehls in eine Datei:
netstat –n > out.txt
Vergleichen Sie die derzeit verwendeten Ports mit dem Bereich für dynamische Ports. Wenn die meisten oder alle Ports verwendet werden, liegt wahrscheinlich Porterschöpfung in Tableau Server vor. Weitere Informationen zur Ausgabe des Befehls "netstat" finden Sie unter TCP-Verbindungsstatus und Netstat-Ausgabe auf der Microsoft Support-Website.
Die nachfolgende Abbildung zeigt Ports mit dem Status ESTABLISHED und TIME_WAIT – also Ports, die entweder in einer aktiven Verbindung verwendet werden oder noch nicht zur erneuten Verwendung an das System freigegeben wurden. Wenn der gesamte Bereich für dynamische Ports wie die nachfolgende Abbildung aussieht, liegt Porterschöpfung in Tableau Server vor.
Stellen Sie zunächst den Bereich auf die Ports 32767 bis 65535 ein. Dieser Bereich wirkt sich nicht auf die von Tableau Server verwendeten Ports aus. Beachten Sie außerdem, dass 65535 die maximale Portnummer ist.
Vergrößern Sie den Bereich für dynamische Ports mit dem folgenden Befehl:
netsh int <ipv4|ipv6> set dynamicportrange <tcp|udp> start=number num=range store=<active/persistent>
In diesem Beispiel würde der Befehl wie folgt lauten:
netsh int ipv4 set dynamicportrange tcp start=32767 num=32768 store=persistent
Hierbei gilt:
start=32767: Der erste Port des Bereich für dynamische Ports ist 32767.
num=32768: Der Bereich für dynamische Ports umfasst 32.768 Ports, beginnend mit dem Startport.
store=persistent: Der Bereich für dynamische Ports wird für den nächsten Neustart des Systems gespeichert.
Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt set dynamicportrange in der Netsh-Befehlsreferenz.
In diesem Beispiel wurde der Bereich für dynamische Ports auf die Ports 32767 bis 65535 eingestellt. Falls jedoch weiterhin Probleme durch Porterschöpfung auftreten, können Sie den Bereich für dynamische Ports noch weiter vergrößern.
Weitere Informationen zum Verkürzen des Zeitraums, bis dynamische Ports für die Nutzung freigegeben werden, und zum Einstellen des Bereichs für dynamische Ports direkt in der Registrierung finden Sie unter Vermeiden von TCP/IP-Porterschöpfung auf MSDN.
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