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Vorbereitung einer Ausfallsicherung für die erweiterte regionsübergreifende Kontinuität in Salesforce

Veröffentlichungsdatum: Apr 30, 2026
Beschreibung

Die erweiterte regionsübergreifende Kontinuität von Salesforce ist ein Premium-Angebot von Hyperforce, das speziell für bestimmte interne und externe Compliance-Anforderungen entwickelt wurde. Sie basiert auf der inhärenten Resilienz von Hyperforce und bietet zusätzlichen Schutz vor außergewöhnlichen regionalen Katastrophen.

Die erweiterte regionsübergreifende Kontinuität speichert eine kontinuierlich reproduzierte Kopie der Daten der Salesforce-Kernorganisation in einer Region, die geografisch von der primären Hyperforce-Region entfernt ist. Im Falle einer Katastrophe kann diese sekundäre Region aktiviert werden, um den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten, und später als Quelle für die Datenreplikation zurück in die primäre Region dienen. Einige Services werden von der erweiterten regionsübergreifenden Kontinuität noch nicht unterstützt. Bei Fragen zu einzelnen Services wenden Sie sich an Ihr Accountteam.

Weitere Informationen zur erweiterten regionsübergreifenden Kontinuität finden Sie in den Allgemeinen Informationen und häufig gestellten Fragen zur erweiterten regionsübergreifenden Kontinuität von Salesforce.

Für eine reibungslose Wiederherstellung in der sekundären Region müssen Kunden ihre für die erweiterte regionsübergreifende Kontinuität geeigneten Organisationen auf eine mögliche Ausfallsicherung vorbereiten und nach der Ausfallsicherung bestimmte Maßnahmen ergreifen.

HINWEIS: Dieses Dokument dient nur zu Informationszwecken und ist kein Bestandteil einer rechtlichen oder anderweitig verbindlichen Vereinbarung. Die in diesem Dokument beschriebenen Richtlinien und Verfahrensweisen können im alleinigen Ermessen von Salesforce geändert werden.

Lösung

Vorbereiten auf eine Ausfallsicherung für die erweiterte regionsübergreifende Kontinuität

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Ihre Organisation auf eine reibungslose Ausfallsicherung in der Wiederherstellungsregion vorzubereiten.

  • IPs für die Wiederherstellungsregion zulassen: Wenn Sie IP-Zulassungslisten verwenden und Ihre Zulassungslisten auf bestimmte Länder beschränken, stellen Sie sicher, dass die IPs in der Wiederherstellungsregion zugelassen werden. Salesforce empfiehlt Moderne Alternativen zu IP-Zulassungslisten. Falls Sie jedoch Zulassungslisten verwenden müssen, rät Salesforce Ihnen, den gesamten Bereich der Salesforce-IP-Adressen zuzulassen. Weitere Informationen dazu finden Sie in folgenden Ressourcen:
  • Hartcodierte Verweise entfernen: Auch wenn Ihr Instanzname nach der Ausfallsicherung unverändert bleibt, stellen hartcodierte Verweise eine häufige Fehlerquelle dar, wenn Organisationen migriert werden. Salesforce empfiehlt das Ersetzen von hartcodierten Instanzverweisen durch relative Verweise. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Aktualisieren hartcodierter Verweise.
  • DNS-Zeitüberschreitung auf 5 Minuten festlegen: Wenn Sie über benutzerdefinierte DNS-Zeitüberschreitungswerte verfügen, stellen Sie sicher, dass sie nicht mehr als 5 Minuten betragen. Durch eine kurze DNS-Zeitüberschreitung wird sichergestellt, dass Ihr DNS-Cache nach der Ausfallsicherung schnell aktualisiert wird. Weitere Informationen finden Sie unter DNS-Zeitüberschreitungswert.
  • Lokal zwischengespeicherte Zertifikate verwalten: Wenn Sie Zertifikate lokal zwischenspeichern, treten Sie der Trailblazer Community-Gruppe Certificate Changes bei, um die neuesten Zertifikate zu erhalten.
  • AWS Direct Connect (DX) für die Wiederherstellungsregion konfigurieren: Wenn Sie AWS DX für die direkte Verbindung zwischen Ihrem Unternehmensnetzwerk und Hyperforce verwenden, führen Sie die folgenden Schritte aus.
    • Richten Sie zwei DX-Verbindungen zur primären und zur Wiederherstellungsregion ein, um nach einer Ausfallsicherung eine sofortige Konnektivität sicherzustellen.
    • DX für Edge-IP-Bereiche konfigurieren: Wenn Sie Regional Edge verwenden, lassen Sie die Bereiche für die primäre Region und die Wiederherstellungsregion zu. Lassen Sie ansonsten die Edge-IP-Bereiche für alle Regionen zu.
    • Weitere Informationen finden Sie unter Einrichten von AWS Direct Connect (DX) für Hyperforce
 

Reagieren nach einer Ausfallsicherung für die erweiterte regionsübergreifende Kontinuität

 
  • Integrationen aktualisieren: Wenn Sie nach der Ausfallsicherung Integrationsprobleme haben, aktualisieren Sie Ihre Integrationen.
  • Ihren DNS-Cache aktualisieren: Wenn nach der Ausfallsicherung auf Ihrer Anmeldeseite die Meldung "Wartung wird ausgeführt" angezeigt wird, aktualisieren Sie Ihren DNS-Cache.
  • Einstein-Bots erneut aktivieren: Wenn Sie Einstein-Bots in Ihrer Organisation aktiviert haben, lösen Sie eine neue Organisationsauthentifizierung bei der Einstein-KI aus, indem Sie Einstein-Bots im Setup deaktivieren und anschließend wieder aktivieren.
  • Automatisierungen zurücksetzen: Überprüfen Sie alle Automatisierungen, die während der Ausfallsicherung ausgeführt wurden oder geplant waren, und starten Sie sie neu.
  • Private Connect neu konfigurieren: Wenn Sie Salesforce Private Connect für sicheren ausgehenden oder eingehenden Datenverkehr verwenden, müssen Sie Ihre Verbindungen nach der Verschiebung Ihrer verbundenen Anwendungen in die Wiederherstellungsregion manuell neu herstellen. Für dieses Setup ist eine zusätzliche Lizenz für die sekundäre Region erforderlich. Nachdem die Organisation in der Wiederherstellungsregion verfügbar ist:
    • Melden Sie sich bei Ihrer Salesforce-Organisation an.
    • Löschen Sie die bestehende Verbindung für die primäre, betroffene Region.
    • Richten Sie eine neue Verbindung für die sekundäre Wiederherstellungsregion ein.
 

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie werden Kunden von Salesforce über eine Ausfallsicherung für die erweiterte regionsübergreifende Kontinuität informiert?
Nach dem Auftreten eines Vorfalls veröffentlicht Salesforce die relevanten Informationen auf Trust.

Wie lang ist der Ausfallzeitraum bei einer Ausfallsicherung für die erweiterte regionsübergreifende Kontinuität?
Achtundvierzig Stunden.

Kann ich während der Ausfallsicherung auf meine Organisation zugreifen?
Nein, Ihre Organisation ist während der Ausfallsicherung nicht verfügbar.

Ändert sich der Name meiner Instanz nach der Ausfallsicherung?
Nein, Ihr Instanzname in der Wiederherstellungsregion ist derselbe wie Ihr Instanzname in der primären Region.

Was geschieht bei einer Ausfallsicherung mit Sandbox-Instanzen?
Die erweiterte regionsübergreifende Kontinuität gilt nicht für Sandbox-Instanzen. Nach der Aktivierung am Remote-Standort können Sie von der Produktionsorganisation aus neue Sandbox-Instanzen erstellen. Neue Sandbox-Instanzen werden in der Wiederherstellungsregion erstellt. Sollte die Erstellung der Sandbox zum Zeitpunkt der Ausfallsicherung noch nicht abgeschlossen sein, starten Sie den Vorgang neu, sobald die Produktionsorganisation in der Wiederherstellungsregion verfügbar ist.

Was geschieht mit laufenden Transaktionen während und nach der Ausfallsicherung?
Laufende Transaktionen wie eingehende API-Anforderungen und Sendungen der Online-Leaderfassung werden unterbrochen. Starten Sie diese Vorgänge neu, sobald die Organisation in der Wiederherstellungsregion verfügbar ist.

Was geschieht mit geplanten Transaktionen während und nach der Ausfallsicherung?
Es wird empfohlen, geplante Aufträge, Batch-Prozesse und Automatisierungen zu überprüfen und diese bei Bedarf neu zu starten. Es ist nicht gewährleistet, dass Aufträge, deren Ausführung während der Ausfallzeit geplant war, automatisch fortgesetzt werden.

Was geschieht mit Ereignisprotokollen und Prüfprotokollen nach einer Ausfallsicherung?
Prüfprotokolle sind in der Wiederherstellungsinstanz nicht verfügbar. Ereignisprotokolle, die vor der Ausfallsicherung per Commit an Fileforce gesendet wurden, sind auf der Wiederherstellungsinstanz verfügbar. Diese Protokolle werden jedoch jede Nacht per Commit gesendet. Alle Protokolle, die noch nicht an Fileforce übertragen wurden, sind auf der Wiederherstellungsinstanz nicht vorhanden.

Was geschieht mit den Messaging-Kanälen nach einer Ausfallsicherung?
Die erweiterte regionsübergreifende Kontinuität unterstützt noch keine Service Cloud-Echtzeit-Produkte wie Live Agent, Omnikanal und LiveMessage. Salesforce plant, diese Produkte in Zukunft zu unterstützen.

Was passiert mit meinen Salesforce Private Connect-Verbindungen, wenn ich meine eigenen Anwendungen während einer Ausfallsicherung in die Wiederherstellungsregion migriere?
Private Connect-Verbindungen sind regionsspezifisch und werden nicht automatisch in die Wiederherstellungsregion übertragen. Wenn Sie Ihre Anwendungen in die Wiederherstellungsregion migrieren, müssen Sie sich manuell bei der Wiederherstellungsorganisation anmelden, die alte Verbindung löschen und eine neue Verbindung herstellen. Salesforce empfiehlt, vorab eine zusätzliche Private Connect-Lizenz zu erwerben, um sicherzustellen, dass Sie die neue Verbindung sofort bereitstellen können. Sobald die primäre Region wieder verfügbar ist, stellen Sie die Verbindungen in der primären Organisation wieder her.

Wo erhalte ich Hilfe?
Wenden Sie sich an den Kundensupport, indem Sie in der Salesforce-Hilfe einen Support-Kundenvorgang protokollieren.

Zusätzliche Ressourcen

Ausfallsicherungen für die erweiterte regionsübergreifende Kontinuität ähneln anderen Vorgängen, durch die Organisationen in eine neue Infrastruktur verschoben werden. Die Vorgänge sind zwar nicht identisch, aber Sie finden nützliche Hilfestellungen in der Dokumentation und in den Checklisten für Organisationsmigrationen, Instanzaktualisierungen und -konsolidierungen sowie für die Umstellung auf eine eigene Site.

Knowledge-Artikel: Vorbereiten auf eine Salesforce-Organisationsmigration
Knowledge-Artikel: Instanzaktualisierungen und -konsolidierungen
Knowledge-Artikel: Standortwechsel – Übersicht und häufig gestellte Fragen

DX-Kunden:

Knowledge-Artikel: Einrichten von AWS Direct Connect (DX) für Hyperforce

Nummer des Knowledge-Artikels

005317306

 
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