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Registerkarte "Kreuzvalidierung" für Binär-Klassifizierungsanwendungsfälle

Registerkarte "Kreuzvalidierung" für Binär-Klassifizierungsanwendungsfälle

Zum Testen der Fähigkeit eines Modells, Prognosen abzugeben, verwendet Einstein Discovery die k-fache Kreuzvalidierung, einen Prozess, der die Stichprobenverzerrung beim Validieren eines Modells reduziert. Auf dieser Registerkarte werden die Ergebnisse des Kreuzvalidierungsprozesses für dieses Modell sowie einige zugrunde liegende Berechnungsdetails zusammengefasst.

Hinweis
Hinweis Einstein Discovery-Artikel sind nun Modelle. Es wird gerade an der Aktualisierung des Namens gearbeitet, es kann jedoch sein, dass Sie den bisherigen Namen noch an einigen Stellen sehen, bevor er ersetzt wird.

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Klicken Sie unter "Leistung" auf Modellauswertung und dann auf Kreuzvalidierung.

Registerkarte 'Kreuzvalidierung' mit den Ergebnissen einer 4-fachen Kreuzvalidierung

Spalten auf der Registerkarte "Kreuzvalidierung"

Die folgende Tabelle beschreibt die Spalten der Registerkarte "Kreuzvalidierung".

SpaltennameBeschreibung
Metrikname Der Name der Kennzahl.
Trainingsset Kennzahlen für den Satz von Beobachtungen im CRM Analytics-Datenset, den Einstein Discovery zum Trainieren des Modells verwendet.
Validierungsset Kennzahlen für den Satz von Beobachtungen im CRM Analytics-Datenset, den Einstein Discovery zur Validierung der durch das trainierte Modell erzeugten Prognosen verwendet.
Teilmenge 1 Kennzahlen für die erste Teilmenge.
Teilmenge 2 Kennzahlen für die zweite Teilmenge.
Teilmenge 3 Kennzahlen für die dritte Teilmenge.
Teilmenge 4 Kennzahlen für die vierte Teilmenge.

Kennzahlen auf der Registerkarte "Kreuzvalidierung"

Die folgende Tabelle beschreibt die Kennzahlen auf der Registerkarte "Kreuzvalidierung".

MetriknameBeschreibung
Zeilenanzahl

Gesamtzahl der Beobachtungen. Die Bedeutung eines Werts variiert je nach Spalte.

  • Die Zahlen der Spalten Trainingsset und Validierungsset sind identisch. Dieser Wert stellt die Gesamtanzahl der Beobachtungen im gesamten Datenset dar, die bei der Erstellung des Modells verwendet werden.
  • Für die Spalten Teilmenge 1 bis Teilmenge 4 gibt dieser Wert an, wie viele Beobachtungen in diesem Bereich lagen (etwa 25 % des gesamten Datensets).
AUC

Fläche unter der Kurve (Area Under the Curve). Stellt die Quote für die richtige Klassifizierung durch ein logistisches Modell dar. Die AUC ist die am besten geeignete Kennzahl für Klassifizierungsanwendungsfälle.

Bereich:

  • 0,5 bedeutet, dass das Modell so gut klassifiziert hat wie zufälliges Raten.
  • 1,0 bedeutet, dass das Modell die Daten zu 100 % korrekt klassifiziert hat (was verdächtig ist).
GINI

GINI-Index. Quantifiziert, wie nahe das erhaltene Modell dem theoretisch bestmöglichen Modell kommt.

Bereich:

  • 0 bedeutet, dass das Modell nur vom Zufall abhängig ist.
  • 1 bedeutet, dass die Prognosen genau mit den Beobachtungen übereinstimmen (skeptisch zu betrachten).
Logarithmischer Verlust Logarithmischer Verlust. Misst die Modellleistung auf einer Skala von 0 bis 1, wobei 0 für ein perfektes Modell steht (die prognostizierte Wahrscheinlichkeit stimmt mit einer Richtigkeit von 100 % mit den tatsächlichen Beobachtungen überein). Je weniger richtig die prognostizierte Wahrscheinlichkeit mit den tatsächlichen Beobachtungen übereinstimmt (geringere Leistung), desto höher ist der logarithmische Verlust. Mit dem logarithmischen Verlust wird die Unsicherheit bei der Modellleistung berücksichtigt.
Mittelwert pro Klassenfehler (Mean Per Class Error) Misst, wie oft die Prognosen falsch sind. Geringere Werte bedeuten, dass die Prognosen seltener falsch sind und das Modell daher bei Prognosen besser ist.

Methodik zur Modellvalidierung

Einstein Discovery führt eine k-fache Kreuzvalidierung (k=4) für Ihr Modell aus. Dieser Prozess umfasst die folgenden Schritte:

  • Die Beobachtungen im CRM Analytics-Datenset werden nach dem Zufallsprinzip in vier separate Partitionen gleicher Größe aufgeteilt.
  • Es werden vier Testläufe (Teilmengen) ausgeführt, in denen drei Partitionen als Trainingsset und eine Partition als Testset fungieren.
    Hinweis
    Hinweis Nach Abschluss der vier Testläufe wurde jede Partition einmal als Validierungsset und dreimal als Teil des Trainingssets bereitgestellt.
  • Kompilieren Sie für jede Teilmenge die Modellkennzahlen.
  • Berechnen Sie den Durchschnitt der vier Teilmengen für eine Gesamtbewertung.
 
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