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Aktivierungsanwendungsfallvorlage
Der Aktivierungsanwendungsfall bietet Verbrauchern eine Methode, bei der der Datenschutz an erster Stelle steht, um ihre Erstanbieterzielgruppendaten über die Medien- oder Werbeplattform eines Anbieters zu aktivieren. Statt ganze Segmentlisten zu übertragen, identifizieren Verbraucher übereinstimmende Zielgruppen im Reinraum. Data 360 schreibt die abgeglichenen Datensätze direkt in den Amazon S3-Bucket des Anbieters, um sie bei der Kampagnenaktivierung zu verwenden.
Die Vorlage für die Aktivierungszusammenarbeit enthält die folgenden Parameter.
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Beitragende Daten der beteiligten Person | Beides |
| Erforderliche Attribute | Segment-ID, Mitglieds-ID, Hash-E-Mail-Adresse |
| Optionale Attribute (Anbieter) | Segmentname, Kategorie, übergeordnete Kategorie |
| Optionale Attribute (Verbraucher) | Segmentname, Engagementeinwilligung, Abonnementeinwilligung |
| Query Type (Abfragetyp) | Aktivieren der übereinstimmenden Zielgruppe |
| Abfrage ausgeführt von | Verbraucher |
| Ergebnistyp | Abgeglichene Datensätze auf Einzelpersonenebene |
| Ergebnis erhalten von | Anbieter |
| Ergebnisse gespeichert in | Amazon S3-Bucket des Anbieters |
| Datenschutzmaßnahmen | Private Verknüpfung, Häufigkeitsbegrenzung |
Sehen wir uns ein Beispiel an. Verbraucher A (Einzelhändler) und Anbieter B (Mediennetzwerk) arbeiten am Aktivierungsanwendungsfall zusammen. Beide Parteien müssen dieselben drei erforderlichen Attribute zuordnen, bevor die Zusammenarbeit aktiv werden kann.
- Die Segment-ID gibt an, welches Zielgruppensegment von Verbraucher A aktiviert werden soll, beispielsweise ein Treueprogrammsegment.
- Die Mitglieds-ID ist die interne Kennung des Verbrauchers für jedes Zielgruppenmitglied. Er wird in der Ausgabe angezeigt, sodass der Anbieter auf den abgeglichenen Datensatz verweisen kann.
- Die E-Mail-Adresse mit Hashwerten ist der Abgleichsschlüssel. Beide Parteien hashen ihre E-Mail-Adressen, bevor sie sie zum Reinraum beitragen, sodass keine der Parteien während des Abgleichs ihre Rohkontaktdaten offenlegt.
Verbraucher A kann auch zwei optionale Attribute zuordnen: Engagementeinwilligung und Abonnementeinwilligung. Wenn sie zugeordnet ist, kann Verbraucher A die Abfrage so filtern, dass nur Mitglieder enthalten sind, die den entsprechenden Einwilligungstyp erteilt haben.
Anbieter B kann drei optionale Attribute zuordnen: Segmentname, Kategorie und übergeordnete Kategorie. Wenn sie zugeordnet sind, werden sie in der Ausgabe zusammen mit den abgeglichenen Datensätzen angezeigt, wodurch "Verbraucher" umfangreichere Metadaten darüber erhält, zu welchen Anbietersegmenten die abgeglichenen Mitglieder gehören.
Verbraucher A führt die Abfrage aus. Die Vorlage gibt an, dass der Verbraucher die Aktivierungsabfrage immer ausführt und dass die Ergebnisse direkt an den Anbieter gehen. Data 360 verbindet die beiden Datensets für die gehashte E-Mail-Adresse und schreibt die abgeglichenen Datensätze in den S3-Bucket von Anbieter B. Die Ausgabe enthält abgeglichene Mitglieds-IDs und gehashte E-Mail-Adressen sowie optionale Anbieterattribute, die Anbieter B zugeordnet hat.
Im Folgenden finden Sie ein Beispiel für die Daten, die in den S3-Bucket von Anbieter B geschrieben werden, wenn Verbraucher A die Abfrage für sein Treueprogrammsegment ausführt.
| Name des Verbrauchersegments | Anbietersegmentname | Anbietersegment-ID | Anbieterkategorie | Übergeordnete Anbieterkategorie | Anbietermitglieds-ID | Hash-E-Mail-Adresse des Anbieters |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Treuemitglieder | Prämienbelohnungen | seg_4821 | Einzelhandel | Einkaufen | mbr_00193 | a3f9...d82c |
| Treuemitglieder | Käufer mit hohem Wert | seg_3304 | Einzelhandel | Einkaufen | mbr_00724 | 7bc1...e041 |
| Treuemitglieder | Wochenend-Browser | seg_5512 | Lebensstil | Freizeit | mbr_01085 | 2df4...9a17 |
Bei jeder Abfrageausführung wird ein separater Ordner im S3-Bucket des Anbieters unter folgendem Pfad erstellt: s3://[your-bucket]/[Collaboration
Name]/[Query Name]_[Timestamp]/
Dem Verbraucher werden niemals einzelne übereinstimmende Datensätze angezeigt. Data 360 zeichnet nur die Anzahl der pro Abfrageausführung verarbeiteten Zeilen im DMO "Clean_Room_Audit_Log" auf. Der Verbraucher hat keinen Zugriff auf den S3-Bucket des Anbieters.

