Sie befinden sich hier:
Erstellen einer n:n-Objektbeziehung
Mithilfe von Master-Detail-Beziehungen können Sie n:n-Beziehungen zwischen zwei beliebigen Objekten modellieren. Eine n:n-Beziehung ermöglicht, dass jeder Datensatz eines Objekts mit mehreren Datensätzen eines anderen Objekts verknüpft wird und umgekehrt. Zum Beispiel können Sie ein benutzerdefiniertes Objekt mit dem Namen "Problem" erstellen, das sich auf das Standardobjekt eines Kundenvorgangs bezieht. Dabei könnte sich ein Problem auf mehrere Kundenvorgänge beziehen und ein Kundenvorgang auch auf mehrere Probleme. Beim Modellieren einer n:n-Beziehung verwenden Sie ein Verknüpfungsobjekt, um die beiden gewünschten Objekte miteinander zu verbinden.
Erforderliche Editionen
| Verfügbarkeit: Salesforce Classic und Lightning Experience |
Verfügbarkeit: Contact Manager, Group, Professional, Enterprise, Performance, Unlimited, Developer und Database.com Edition Berichte sind in Database.com nicht verfügbar. |
| Erforderliche Benutzerberechtigungen | |
|---|---|
| So erstellen Sie eine n:n-Beziehung: | Anwendung anpassen |
Ein benutzerdefiniertes Objekt mit zwei Master-Detail-Beziehungen. Mit einem benutzerdefinierten Verknüpfungsobjekt können Sie eine n:n-Beziehung zwischen zwei Objekten herstellen.
Zum Beispiel können Sie ein benutzerdefiniertes Objekt mit dem Namen "Problem" erstellen, das sich auf das Standardobjekt eines Kundenvorgangs bezieht. Dabei könnte sich ein Problem auf mehrere Kundenvorgänge beziehen und ein Kundenvorgang auch auf mehrere Probleme.
Erstellen von n:n-Beziehungen:
- Erstellen Sie das Verknüpfungsobjekt.
- Erstellen Sie die beiden Master-Detail-Beziehungen.
- Passen Sie die Themenlisten für die Seitenlayouts der beiden Masterobjekte an.
- Passen Sie Berichte an, um die Effektivität der n:n-Beziehung zu maximieren.
Erstellen des Verknüpfungsobjekts
- Erstellen und Festlegen eines benutzerdefinierten Objekts als Verknüpfungsobjekt.
- Beachten Sie im Assistenten für benutzerdefinierte Objekte die folgenden speziellen Tipps für Verknüpfungsobjekte:
- Benennen Sie das Objekt mit einem Namen, der auf den Zweck des Objekts hinweist, z. B. ProblemKundenvorgangVerknüpfung.
- Für das Feld "Datensatzname" wird empfohlen, den Datentyp "Automatische Nummerierung" zu verwenden.
- Starten Sie den Assistenten für benutzerdefinierte Registerkarten erst, nachdem Sie auf Speichern geklickt haben. Verknüpfungsobjekte benötigen keine Registerkarte.
Erstellen der beiden Master-Detail-Beziehungen
Erstellen der beiden Master-Detail-Beziehungen:
- Überprüfen Sie, ob die zwei Objekte vorhanden sind, für die Sie eine Beziehung definieren möchten. Angenommen, Sie möchten das Standard-Kundenvorgangsobjekt mit einem benutzerdefinierten Problemobjekt verknüpfen.
- Erstellen Sie für das Verknüpfungsobjekt das erste Master-Detail-Beziehungsfeld. Im Assistenten für benutzerdefinierte Felder:
- Wählen Sie Master-Detail-Beziehung als den Feldtyp.
- Wählen Sie eines der Objekte, das sich auf Ihr Verknüpfungsobjekt beziehen soll. Wählen Sie z. B. Kundenvorgang.
Die erste Master-Detail-Beziehung, die Sie zu Ihrem Verknüpfungsobjekt erstellen, ist die primäre Beziehung. Diese Beziehung wirkt sich auf folgende Punkte für die Verknüpfungsobjekt-Datensätze aus.
- Erscheinungsbild: Die Detail- und Bearbeitungsseiten des Verknüpfungsobjekts verwenden die Farbe und etwaige verbundene Symbole des primären Masterobjekts.
- Datensatzinhaberschaft: Die Verknüpfungsobjekt-Datensätze übernehmen den Wert des Felds "Inhaber" vom zugehörigen primären Masterdatensatz. Da Objekte auf der Detailseite einer Beziehung über kein sichtbares Inhaberfeld verfügen, ist dieser übernommene Wert nur relevant, wenn Sie später beide Master-Detail-Beziehungen zu Ihrem Verknüpfungsobjekt löschen.
- Unternehmensbereich: Wenn Ihre Organisation Unternehmensbereiche zur Segmentierung von Daten verwendet, übernehmen die Verknüpfungsobjekt-Datensätze ihren Unternehmensbereich vom zugehörigen primären Masterdatensatz. Wie bei der Datensatzinhaberschaft ist dieser übernommene Unternehmensbereich nur relevant, wenn Sie später beide Master-Detail-Beziehungen löschen.
- Wählen Sie eine Option für die Freigabeeinstellung aus. Für Master-Detail-Beziehungsfelder legt das Attribut "Freigabeeinstellung" fest, welchen Freigabezugriff Benutzer auf einen Masterdatensatz haben müssen, um die zugehörigen Detaildatensätze erstellen, bearbeiten oder löschen zu können.
- Akzeptieren Sie für die "Bezeichnung für Themenliste", die auf dem Seitenlayout des Masterobjekts angezeigt wird, nicht den Standardwert. Ändern Sie den Wert, sodass der Namen des anderen Masterobjekts in Ihrer n:n-Beziehung angegeben wird. Ändern Sie den Wert beispielsweise zu Probleme, damit Benutzer die Themenliste "Probleme" auf der Detailseite für Kundenvorgänge sehen.
- Erstellen Sie für das Verknüpfungsobjekt das zweite Master-Detail-Beziehungsfeld. Im Assistenten für benutzerdefinierte Felder:
- Wählen Sie Master-Detail-Beziehung als den Feldtyp.
- Wählen Sie das andere gewünschte Masterobjekt aus, das sich auf Ihr Verknüpfungsobjekt beziehen soll. Wählen Sie z. B. Problem.
Die zweite Master-Detail-Beziehung, die Sie zu Ihrem Verknüpfungsobjekt erstellen, ist die sekundäre Beziehung. Wenn Sie die primäre Master-Detail-Beziehung löschen oder in eine Nachschlagebeziehung umwandeln, wird das sekundäre zum primären Masterobjekt.
- Wählen Sie eine Option für die Freigabeeinstellung aus. Für Master-Detail-Beziehungsfelder legt das Attribut "Freigabeeinstellung" fest, welchen Freigabezugriff Benutzer auf einen Masterdatensatz haben müssen, um die zugehörigen Detaildatensätze erstellen, bearbeiten oder löschen zu können.
- Akzeptieren Sie für "Bezeichnung für Themenliste", die auf dem Seitenlayout des Masterobjekts angezeigt wird, nicht den Standardwert. Ändern Sie diesen Wert so, dass er den Namen des anderen Masterobjekts in Ihrer n:n-Beziehung angibt. Ändern Sie diesen Wert beispielsweise zu Kundenvorgänge, damit Benutzern auf der Detailseite für Probleme die Themenliste "Kundenvorgänge" angezeigt wird.
Anpassen von Themenlisten für n:n-Beziehungen
Für eine n:n-Beziehung in Salesforce zeigt jeder Masterobjekt-Datensatz eine Themenliste der zugehörigen Verknüpfungsobjekt-Datensätze. Ändern Sie für eine einfachere Bedienung den Namen der Themenliste für das Verknüpfungsobjekt auf jedem der Masterobjekt-Seitenlayouts in den Namen des jeweils anderen Masterobjekts. Sie können beispielsweise die Themenliste "ProblemKundenvorgangVerknüpfungen" im Seitenlayout "Probleme" zu Kundenvorgänge und im Seitenlayout "Kundenvorgänge" zu Probleme ändern. Sie können diese Themenlisten weiter anpassen, damit sie Felder vom anderen Masterobjekt anzeigen.
So passen Sie die Felder an, die in der Themenliste des Verknüpfungsobjekts auf jedem Masterobjekt-Seitenlayout angezeigt werden:
- Bearbeiten Sie das Seitenlayout jedes Masterobjekts, das sich auf das Verknüpfungsobjekt bezieht. Ändern Sie beispielsweise die Themenliste "BugCaseAssociations" für Kundenvorgangsdatensätze, indem Sie das Seitenlayout für Kundenvorgänge bearbeiten.
- Bearbeiten Sie die Eigenschaften der Themenliste, die Sie ändern möchten. Beispielsweise wurde für Kundenvorgänge die Themenliste “ProblemKundenvorgangVerknüpfungen” in “Probleme” umbenannt, wählen Sie also die Themenliste “Probleme” aus.
- Fügen Sie die Felder hinzu, die in der Themenliste angezeigt werden sollen. Sie können Felder vom Verknüpfungsobjekt selbst, aber – was noch wichtiger ist – auch vom anderen Masterobjekt hinzufügen.
Jedes Feld erhält im Fenster seinen Objektnamen als Präfix. In der Themenliste selbst wird nur den Feldern des Verknüpfungsobjekts der Objektname vorangestellt, nicht den Feldern von anderen Masterobjekten.
Anpassen von Berichten für n:n-Beziehungen
n:n-Beziehungen bieten zwei Standard-Berichttypen, die Masterobjekte und das Verknüpfungsobjekt verbinden. Dabei handelt es sich um folgende Berichttypen:
- "Primärer Master mit Verknüpfungsobjekt und sekundärem Master" in der Berichtkategorie des primären Masterobjekts
- "Sekundärer Master mit Verknüpfungsobjekt und primärem Master" in der Berichtkategorie des sekundären Masterobjekts
Die Reihenfolge der Masterobjekte im Berichttyp ist von Bedeutung. Das zuerst aufgelistete Masterobjekt bestimmt den Umfang der Datensätze, die im Bericht angezeigt werden können.
Sie können benutzerdefinierte Berichte auf der Basis dieser Standard-Berichttypen erstellen. Zusätzlich können Sie benutzerdefinierte Berichttypen erstellen, um einzustellen, welche zugehörigen Objekte im Bericht verbunden werden.

