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Erstellung von Leerlaufzeiteinträgen
Administratoren können die Funktion zum automatischen Runden der Arbeitszeit so konfigurieren, dass Leerlaufzeiteinträge erstellt werden, statt Lücken zwischen aufeinanderfolgenden Arbeitszeitblatteinträgen zu schließen. Wenn diese Option aktiviert ist, generieren Lücken innerhalb des konfigurierten Schwellenwerts einen neuen Leerlaufzeiteintrag, statt den vorherigen Eintrag zu erweitern. Diese Funktion ist nützlich, um Pausen oder Übergangszeiten zwischen Aufgaben zu verfolgen. Der Schwellenwert für Zeitlücken akzeptiert Werte zwischen 0 und 480 Minuten (8 Stunden) mit Validierung, um zu hohe Werte zu verhindern.
Einige wichtige Begriffe:
- Schwellenwert: Der Schwellenwert ist die maximale Lückendauer (in Minuten), die das System automatisch verarbeitet, wenn ein Arbeitszeitblatt gesendet wird. Lücken, die kleiner oder gleich dem Schwellenwert sind, werden entweder mit Leerlaufzeiteinträgen gefüllt oder durch Anpassung der Eintrittszeiten entsprechend Ihren Einstellungen geschlossen. Lücken, die größer als der Schwellenwert sind, bleiben unbearbeitet und müssen manuell überprüft werden. Bei einem Schwellenwert von 45 Minuten wird beispielsweise eine 30-minütige Lücke automatisch verarbeitet, eine 60-minütige Lücke jedoch nicht.
- Lücke: Eine Lücke ist die nicht berücksichtigte Zeit zwischen dem Ende eines Arbeitszeitblatt-Eintrags und dem Beginn des nächsten Arbeitszeitblatt-Eintrags in derselben Schicht. Wenn ein Techniker beispielsweise einen Servicetermin um 10:30 Uhr abschließt und den nächsten Termin um 11:00 Uhr beginnt, handelt es sich bei dem 30-Minuten-Zeitraum dazwischen um eine Lücke, die Fahrzeit, Pausen oder Leerlaufzeit darstellen kann.
- Schwellenwert für Zeitlücken: Gibt die maximale Lückendauer (in Minuten) an, die das System beim Senden von Arbeitszeitblättern automatisch verarbeitet. Das System verarbeitet nur Lücken zwischen aufeinanderfolgenden Arbeitszeitblatt-Einträgen, die diesem Schwellenwert entsprechen oder darunter liegen. Lücken, die größer als der Schwellenwert sind, bleiben unbearbeitet und müssen von Supervisors manuell überprüft werden. Beispielsweise legt Ihre Außendienstorganisation den Schwellenwert auf 30 Minuten fest. Ein Techniker erstellt drei Einträge: 8:00–10:00 Uhr (Arbeitsauftrag A), 10:20–12:00 Uhr (Arbeitsauftrag B) und 13:30–15:00 Uhr (Arbeitsauftrag C). Das System verarbeitet die 20-minütige Lücke zwischen den ersten beiden Einträgen, da sie unter dem Schwellenwert von 30 Minuten liegt, kennzeichnet jedoch die 90-minütige Lücke (Mittagspause) zur Supervisor-Überprüfung, da sie den Schwellenwert überschreitet.

